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Tipp des Monats

In der Bibliothek hat es neue DVD Hits.
Zwei davon sind hier speziell erwähnt.

Die Kinder vom Napf

Regie: Alice Schmid
Cover der DVD

50 Bergbauernkinder, 10 km Schulweg, eine Kindheit mitten im Herzen der Schweiz. Mit den Kindern marschieren wir frühmorgens los, durch hohen Schnee in die Dorfschule, nachmittags zum Bauernhof, wo jedes Kind sein Ämtli hat. Schon früh tritt die jüngste Generation in die Stapfen des Bergbauernberufes.
Die Geschichte führt uns von Hof zu Hof in ein isoliertes, aber auch geborgenes Leben. Durch die Augen der Kinder erleben wir hautnah mit, was es heisst, wenn plötzlich der Wolf auftaucht oder der Habicht die Hühner holt oder wie die Kinder sich den Launen der Witterung stellen.

365 Tage begleitete Alice Schmid die Bergbauernkinder aus der Gemeinde Romoos mit der Kamera in der zerklüfteten, wilden Hügellandschaft am Napf, bis zum sagenumwobenen Änziloch, wo laut Legende der Donner entsteht und noch heute Geister hausen. Entstanden ist ein bildgewaltiger Jahreszyklus über den «Wilden Westen» Luzerns.

Nebelgrind

eine berührende Geschichte über das Vergessen
Regie: Barbara Kulcsar
Cover der DVD

Bauer Jürg kann es nicht glauben: Seiner Frau Fränzi platzt der Kragen und sie überlässt ihm für zwei Wochen den Hof, die Kinder und vor allem seinen «vergesslichen» Vater Karli. Jürg bleibt nichts anderes, als die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. Bald wird ihm bewusst, dass Fränzi recht hatte und sein betagter Vater nicht einfach älter wird, sondern an Alzheimer erkrankt ist. Karli kann sich nicht mehr allein anziehen, also bleibt er einfach im Pyjama. Er vergisst, dass er seiner Enkelin Toni erst gerade einen Batzen an ihr Töffli gegeben hat und greift erneut zum Portemonnaie. Und mit Enkel Jonas unternimmt er lange, nicht ungefährliche Ausflüge. Jürg steht vor der Herausforderung seines Lebens. Denn eines will er ganz sicher nicht: Dass sein Vater in ein Heim muss

 

Cupcakes

Für die schönsten Feste des Jahres
(Katharina Saheicha/Stefanie Bartsch)

Cupcakes sind sprichwörtlich „in aller Munde“!
Lassen Sie sich verführen von den süssen, hübsch dekorierten Köstlichkeiten.
Cupcakes sind schnell gebacken und erfreuen Gross und Klein, sei es zum Geburtstag, oder einfach mal so, aus purer Lust an den farbenfrohen Törtchen. Sie passen wirklich bei jeder Gelegenheit und machen einfach gute Laune! Und das Tolle daran: sie sehen immer perfekt aus, und zwar bis zum letzten „Stück“, wohingegen eine Torte – egal wie fantastisch sie vor dem Anschneiden aussah – von Stück zu Stück an Glanz verliert.
Dieses Buch enthält viele Backrezepte und erklärt auf einfache Art und Weise die Herstellung des Teiges sowie der Toppings. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf beim Verzieren der Cupcakes.

Unschlagbild

Viel Spass beim Backen und Geniessen!
(Susanna Solèr)

 

Der Stein

von Franz Hohler, Erzählungen


Welche Geschichte liegt hinter einem Stein, der eines Tages zuoberst
Auf einem Bauschutt-Container liegt? Warum begeistert sich der
Präsident   für eine junge Katze? Oder wer ist der verkleidete
Mann, der am vierzigsten Geburtstag eines Mannes mit einem
Hornschlitten auftaucht?
Franz Hohler, der sich schon früh mit dem Band „ Die Rückeroberung
und zuletzt mit „Die Torte“ und „Das Ende eines ganz normalen
Tages“ grosses Ansehen als Erzähler erworben hat, erkundet in
seinen neuen Geschichten die  kaum auszumachende Grenze, die
zwischen dem Wahrscheinlichen und dem Unwahrscheinlichen,
zwischen dem Erwartbaren und dem Zufall verläuft. Ihn beschäftigt
das schwer zu Greifende, nicht nur, weil es Angst und Schrecken
verbreiten kann. Diesem Unwägbaren verdanken Franz Hohlers
Figuren auch ihr Glück.

Christine Murer

Cover zum Buch

 

Der Passfälscher im Paradies

Von Cioma Schönhaus

Er rettete Todgeweihte vor den Nazis. In der Schweiz fand er den Weg ins Leben. Das Ende einer unglaublichen Odyssee…
Die Lebensgeschichte des jüdischen Passfälschers aus Berlin ist mit der erfolgreichen Flucht in die sichere Schweiz keineswegs zu Ende. Im Gegenteil: Was Schönhaus in seinem Buch erzählt, ist die berührende und authentische Geschichte von Menschen, deren Schicksal sie in Schweizer Flüchtlingslager zusammenführte. Mit Spannung, Witz und einem Schuss Ironie erzählt der Autor seine eigene Geschichte und die seiner Retter. Er schildert seine Erlebnisse im Durchgangslager Lostorf  und im Flüchtlingslager Möhlin, wie er „adoptiert“, von Karl Barth und seiner Familie, in Basel zusammen mit Jeannot Tinguely und Eva Aeppli die Kunstgewerbeschule besucht und schliesslich Inhaber eines Grafikateliers wird.
Ein kraftvolles und schönes Zeitzeugnis, welches berührt.

Susanna Solèr

Cover des Buches

 


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